Ostfriesland - Ein DLRG - Bezirk im äußersten Nordwesten Deutschlands stellt sich vor

Hier, wo immer noch die Gezeiten von Ebbe und Flut weitgehend das Leben bestimmen, ist auch die DLRG in besonderer Weise gefordert. So arbeiten seit 1930 die Mitglieder der DLRG in Ostfriesland erfolgreich daran, um ihre Freizeit sicherer zu machen.

2005 feierte der Bezirk seinen 75-sten Geburtstag in Anwesenheit hochrangiger Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden mit einem würdigen Festakt im Hotel „Brems Garten“ in Aurich.

Den Grundstein unserer Arbeit legten die Kameraden Bernhard Buschmann und Albert Osterwald (beide Aurich). Nach dem Krieg erinnern wir uns besonders der Kameraden Alfred Lüdtke (Wiesmoor) und Herbert Schröter (Leer).

Die Kontinuität der Arbeit in unserer humanitären Zielsetzung zeigt sich auch darin, dass in der Folgezeit drei Bezirksleiter die Geschicke in Ostfriesland leiteten. Hinrich Lamberti (Norden), Hans-Jürgen Müller (Leer) und seit 2013 Hendrik Schultz aus Wittmund.

Heute arbeiten in Ostfriesland 15 Ortsgruppen mit mehr als 5000 Mitgliedern daran, um im Zeichen des „spähenden Adlers“ die einheimische Bevölkerung und die stetig zunehmende Zahl von Urlaubsgästen an der Küste, auf den Inseln, Flüssen und Seen vor den Gefahren des „nassen Todes“ zu schützen.
Die landschaftlichen Besonderheiten und der relativ hohe Anteil an Gefahrenstellen setzen einen qualifizierten Ausbildungstand voraus und stellen außerordentliche Anforderungen an die DLRG-Kameraden sowie an unser Rettungsgerät, insbesondere an die speziell ausgerüsteten Kraftfahrzeuge und Boote.

Neben den Kernaufgaben in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung liegen weitere Schwerpunkte unserer Arbeit in:

  • Ausbau der Sicherung unserer Urlaubsgäste an der Nordseeküste (ca. 140 km) und auf den Ostfriesischen Inseln. (ca. 70 km Küstenlinie beim Bade-, Boots-, Tauch- und Surfbetrieb).
  • Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern, Rettungstauchern, Bootsführern, Funkern und Sanitätshelfern.
  • Ausbildung von Ausbildern und Multiplikatoren zur Sicherstellung von qualifizierten Einsatzkräften.
  • Erweiterung und Ausbau unserer Einsatzgruppen im Wasserrettungsdienst und im Katastrophenschutz.
  • Aufklärung über die Gefahren am, im und auf dem Wasser sowie auf dem Eis.
  • Mitwirkung und Aufklärung beim Umweltschutz nach dem Motto "Wasserrettung heißt auch Wasser retten".


Übrigens: Auch  Geselligkeit und Spaß kommen bei uns nicht zu kurz.
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